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Sportlicher Werdegang von Beat Schenk PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Moncilli Jelena   
Montag, den 05. Oktober 2009 um 20:28 Uhr




In einer pferdesportbegeisterten Familie aufgewachsen, gehörten Pferde schon seit frühester Kindheit zum Leben von Beat. Der Vater, selbst ein professioneller Fahrer, weihte seinen Sohn schon im Alter von 9 Jahren in die Kunst des Gespannfahrens ein. Die ersten Versuche wurden noch mit Ponys unternommen, später dann durfte Vaters Halbblut eingespannt werden.

Mit 15 Jahren fuhr Beat bereits bei regionalen Turnieren mit und die ersten Erfolge stellten sich schon bald ein. Siege und viele Klassierungen machten deutlich, wie viel Begabung in dem jungen Fahrer steckte !

1995 nach dem Absolvieren der Rekrutenschule beim Train, konnte das erste Bundespferd, eine Freibergerstute namens Fany, gekauft werden. Daraufhin konnte die Zweispännerkarriere beginnen ! Auch hier stellten sich schon nach kurzer, intensiver Trainingszeit die ersten Siege und Klassierungen ein. Dadurch stieg Beat schon bald in die Stufe der nationalen Fahrer auf.

1996 bei der ersten Teilnahme an einer Schweizermeisterschaft konnte er sich auf dem ausgezeichneten 4. Rang platzieren, und schaffte damit den Aufstieg ins WM-Kader.

1997 folgten die ersten Auslandstarts. In Nebanice (CZE) belegte er auf Anhieb den guten 6. Rang. Die Teilnahme am Donau-Alpen-Pokal verlief leider alles andere als erfolgreich mit einem enttäuschenden 15. Rang.

Im Jahre 1998 durfte Beat das erste Mal an einer Schweizermeisterschaft auf's Treppchen steigen. Er belegte den hervorragenden 3. Rang und durfte sich die Bronzemedaille umhängen lassen.

Ab 1999 folgten die grösseren Erfolge Schlag auf Schlag. Ein beachtenswerter Erfolg am Turnier im französischen Saumur (3. Rang) und viele gute Klassierungen in der Schweiz.

Im Sommer 2000 dann der internationale Durchbruch mit dem Gewinn der beiden grossen Turniere in Conty und Saumur (Frankreich). Im August ging's dann an den Donau-Alpen-Pokal ins tschechische Humpolec. 7. Einzelrang und Silbermedaille in der Mannschaft. Zudem konnte das Gespann von Beat die Präsentation für sich entscheiden (Schönstes Gespann).An der abschliessenden Schweizermeisterschaft in Chancy durfte sich Beat über die Silbermedaille freuen.

2001 wurde für die WM in Riesenbeck (Deutschland) selektioniert und Beat wurde nach seinem erneuten Erfolg in französischen Saumur (2. Rang hinter dem starken Boyd Excell) für's Team nominiert. Dass das Niveau an einer WM ein anderes ist, wurde rasch klar. Mehr als Rang 21 in der Einzelwertung und Rang 6 in der Mannschaft lag nicht drin. Dafür konnte Beat die Saison am internationalen Turnier in Mesikon (CH) mit einem beachtenswerten 3. Rang abschliessen.

2002 gab es viele Siege zu feiern. Triumph an den internationalen Turnieren in Saumur und Mesikon, dazu ein sehr guter 7. Rang am Donau-Alpen-Pokal in Karlstetten (Oesterreich) und der erste Schweizermeistertitel in Wyland.

Das Jahr 2003 stand wiederum ganz im Zeichen der WM. Beat wurde für Jardy (Frankreich) selektioniert. Zuvor hatte er zum zweiten Mal den Titel des Schweizermeisters erringen können. Und wie schon zwei Jahre zuvor, liefs auch an dieser WM nicht besonders gut. Ärgerliche Zeitfehler im Marathon kosteten mehrere Ränge und so blieb zum Schluss nur Platz 17.

 






Ein Jahr später, 2004, konnte im Haras du Pin (Frankreich) wieder ein internationaler Sieg gefeiert werden. Anlässlich des Donau-Alpen-Pokals im deutschen Greven, wurde Beat die Silbermedaille in der Einzelwertung und ebenfalls die Silbermedaille in der Mannschaft umgehängt. Zudem wurde sein Gespann wieder als das Schönste ausgezeichnet. An der abschliessenden SM im Bern, verpasste er den erneuten Titel nur hauchdünn und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen.

Ab 2005 wurden erstmals auch die Nachwuchspferde Lancina und Ganthan's Esprit an den Turnieren eingesetzt. Erst 6-jährig, liefen sie beinahe von Sieg zu Sieg. Dadurch konnten Oslaf und Paletino entlastet und ganz dosiert eingesetzt werden. Sieg an der Schweizermeisterschaft in Lajoux mit Oslaf, Paletino und Warlok. Dann folgte die erneute WM Teilnahme im österreichischen Salzburg, notabene mit den unerfahrenen Nachwuchspferden. Was niemand erwartet hatte traf ein: 3. Rang in der Dressur. Im Marathon liefs nicht optimal aber immerhin immer noch Rang 7 insgesamt. Erwartungsgemäss waren die jungen Pferde im abschliessenden Hindernisfahren überfordert, und so blieb in der Endabrechnung nur Rang 22.

Letztes Jahr dann die erstmalige Teilnahme am prestigeträchtigen Turnier im englischen Windsor. Der glückliche Sieger Beat durfte den Pokal aus der Hand von Königin Elisabeth empfangen. Welche Ehre! Nicht weniger als 5 Siege krönten dieses Jahr, darunter auch der wiederholte Schweizermeistertitel in Puidoux (zum letzten Mal mit den alten Kämpfern Oslaf und Paletino). Das letzte Turnier des Jahres, in Warka (Polen), wo auch die nächste WM stattfinden wird, konnte mit dem tollen 2. Rang hinter dem Vizeweltmeister abgeschlossen werden.